Jede Änderung kodiert das Bild sofort neu — die Zahlen und der Vergleich oben zeigen
unmittelbar, was die Einstellung kostet oder bringt. Ausprobieren ist hier billiger
als Nachdenken.
Ausgabeformat
- Original
- Behält das Format der hochgeladenen Datei. Ausnahme: GIF wird zu PNG, weil animierte GIFs nicht neu kodiert werden.
- JPEG
- Für Fotos. Kennt keine Transparenz — transparente Flächen werden weiß gefüllt.
- PNG
- Für Grafiken, Logos und Screenshots mit Transparenz. Verlustfrei, dafür deutlich größer als JPEG bei Fotos.
- WebP
- Der gute Kompromiss: meist 25–35 % kleiner als JPEG bei gleicher Bildwirkung, mit Transparenz. Alle aktuellen Browser können es.
- AVIF
- Die kleinsten Dateien, besonders bei niedriger Qualität — dafür die langsamste Kodierung.
Qualität 1–100
- Was der Regler tut
- Höher heißt mehr Details und größere Datei. Für Fotos sind
75–85 meist nicht vom Original zu unterscheiden. Bei PNG steuert der Wert, wie stark die Farbpalette reduziert werden darf.
Größe ändern
- Max. Breite / Max. Höhe
- Angabe in Pixeln,
0 lässt die Maße unverändert. Das Bild wird proportional in den angegebenen Rahmen eingepasst und nie vergrößert — hochskalieren fügt nur Bytes hinzu, keine Details. Verkleinern spart fast immer mehr als jede Encoder-Einstellung.
JPEG-Optionen
- mozjpeg-Encoder
- Mozillas JPEG-Encoder. Bei gleicher Qualität rund 5–15 % kleiner, dafür etwas langsamer. Im Zweifel eingeschaltet lassen.
- Progressiv
- Das Bild baut sich beim Laden stufenweise vom Groben ins Feine auf statt zeilenweise. Bei größeren Dateien meist zusätzlich etwas kleiner.
- Chroma 4:2:0
- Die Farbinformation wird auf ein Viertel reduziert, die Helligkeit bleibt voll erhalten — das Auge merkt es bei Fotos kaum und es spart spürbar Platz. Bei harten farbigen Kanten (rote Schrift, Logos, Screenshots) fransen die Ränder aus: dann ausschalten für 4:4:4.
PNG-Optionen
- Paletten-Quantisierung
- Reduziert das Bild auf eine feste Farbtabelle (libimagequant — dieselbe Technik wie pngquant). Bei Grafiken und Logos oft 60–80 % kleiner, bei Fotos mit weichen Verläufen sichtbare Streifen.
- Farben
2–256
- Größe dieser Farbtabelle. Weniger Farben, kleinere Datei. Bei flächigen Grafiken kommt man oft mit 32–64 Farben aus.
WebP- und AVIF-Optionen
- Verlustfrei
- Pixelgenaue Wiedergabe, aber deutlich größere Dateien. Nur sinnvoll, wenn kein Qualitätsverlust erlaubt ist. Der Qualitätsregler hat dann keine Wirkung mehr.
Für alle Formate
- Encoder-Aufwand
1–10
- Wie lange der Encoder nach der kleinsten Datei suchen darf. Höher heißt kleiner und langsamer — auf die Bildqualität hat es keinen Einfluss, nur auf die Rechenzeit. Bei AVIF ist der Unterschied am größten.
- Metadaten behalten
- EXIF, ICC-Farbprofil, Kameramodell und ggf. GPS-Koordinaten. Ausgeschaltet wird die Datei kleiner und es verlassen keine Aufnahmeorte das Haus. Einschalten, wenn das Farbprofil erhalten bleiben muss.
Vergleichen: den amberfarbenen Regler im Bild ziehen oder irgendwo ins
Bild klicken. Mit der Tastatur: Regler anwählen, dann ←/→ (mit Umschalt in größeren
Schritten), Pos1 und Ende springen ganz nach außen.